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“Hussa, Waldfee, verzauberndes, verstörendes Wesen, hier versinkt Jemand ganz tief in den Songs, krabbelt hervor, interpretiert und kämpft mit jedem einzelnen Ton, ohne Grenzen zu akzeptieren, singt ganz wunderbar in hellen und dunklen Tönen, verweigert sich und schließt doch Frieden. Ich kann bei Lea W. Frey und ihrem Album “We Can’t Rewind” nicht anders, als mit alberner Lyrik von progressiven Folk, süßen-verschrobenen Singer-Songwriter, Pop, Jazz und zauberhafter Kammermusik, Electronica und Klassik zu faseln. Reiss Dich gefälligst zusammen. Sag einfach, das das Album dich begeistert, dich die Reduzierung auf das Wesentliche eines Songs, die sparsame aber beeindruckende Performance (Lea W. Frey Gesang, Peter Meyer Gitarre und Bernhard Meyer Bass) beeindruckt und die Songs dich umklammern und nicht loslassen. Aber zum Teufel, reiß dich zusammen. (…) Frei nach W.-C.Fields möchte man sagen: Wer den Songs von Smashing Pumpkins und Kate Bush neue und schöne Momente hinzufügt, kann kein schlechter Mensch sein.” (Schallgrenzen, 5/11)
“…mit Stimme und Gitarren, Hall, Loops, Geigenbogen, Spieluhren, Schrauben, Papier und anderen Präparaten live gemeinesam eingespielt, was der Dynamik ungeheuer gut getan hat. Im Infotext heißt es “Kammergrunge”, was jedoch dem sphärisch-verspielten Charakter, den die Musik an vielen Stellen hat, nicht gerecht wird. Frey´s schöne Stimme ist leise und behutsam und die Instrumentierun luftig-leicht. Ein sehr schönes Album, das wir zum Glück immer wieder “zurückspuelen” können.” (Melodiva, 12/2011)
“…erinnert an so manche Songs von Björk, dennoch sind diese Cover-Versionen ganz anders: Das ergibt sich aus dem zumeist meditativen, jedem Ton nachspürenden und sich entwickelnden Klangteppich, der jeden vordergründig “pushenden” Rhythmus meidet. Die Brüder Peter und Bernhard Meyer schaffen mit reduziertem Instrumentarium (v.a. Gitarre und E-Bass) ein weitreichendes Tempospektrum, das von Stillstand bis hin zu einem treibenden Pulsieren reichen kann, wie z.B. beim beeindruckenden “Autumn Leaves”: Man hört gleichsam, wie die Natur sich zurückzieht und wie damit auch das innere Feuer erlischt. “Oh my Love” von John Lennon verschwindet förmlich im Staunen um den neuen Blick aufs Leben. Somit verklingt, ja entschwebt eine der erstaunlichsten Neuerscheinungen der letzten Monate, um aber noch lange nachzuklingen.” (an.schläge, 10/2011)
“Entstanden ist ein Album von fast entrückter Schönheit mit 10 Cover-Versionen (plus zwei instrumentalen Zwischenspielen der Brüder Meyer und einem Hidden Track) die nach der Bearbeitung zwar immer noch das Original erkennen lassen, aber in ihrem eigenen Klangkosmos erklingen. (…) Über allem liegt dann der Gesang von Lea W. Frey, der den Liedern Weite und Tiefe verleiht. Hier wird Gesang gelebt und nicht einfach nur gesungen. Intensiv, zerbrechlich, behutsam oder authentisch. Alle dies Attribute reichen eigentlich nicht aus, um den Gesang zu beschreiben. We Can’t Rewind ist ein Kleinod in der heutigen Musiklandschaft. Assoziationen werden wach z.B. zu Cécile Schott und ihrem Projekt Colleen, Brian Eno oder auch dem letzten Album von Peter Gabriel. Aber eigentlich kann man diese Musik nicht vergleichen. Man bekommt hier Lea W. Frey plus Peter und Bernhard Meyer. Und das muss man einfach gehört haben. Empfehlung!” (Kategorie “Überflieger” 20/20 Punkten , Ingo Andruschkewitsch - Musik an sich, 3/11)
“Mit We can´t rewind legt Lea W. Frey ein Debütalbum vor, das sich hören lassen kann (…) dabei immer erkennbar sie selbst bleibend, oft feminin-zerbrechlich, aber auch kraftvoll-präsent.” (Jazzpodium 5/11, Rainer Bratfisch)
“We Can’t Rewind” ist wie ein spannender Sound-Wald, der beim Hörer Entdeckerfreude, Neugierde und Abenteuerlust lockt, und dessen Klanggewande reizt, erstmals entdeckt und erforscht zu werden. Und das macht gerade die Klasse, Einzigartigkeit, Faszination und Größe dieses Albums aus: Alle Titel entfalten eine autonome Note, sie bugsieren in eine Metamorphose, die - mal psychedelisch, mal modern jazzig, mal poppig - die ganze Bandbreite des Klanggartens abdeckt. Und weiter: Das Album führt zum Zwang, jeden Sound, jeden Text, jeden Groove in sein Musikgehirn- und seinen Adern zu injizieren. Schon der Einsteiger “Disarm”, im Original von den “Smashing Pumpkins”, löst die Lust zum ungestören Hin- und Weiterhören und bildet beim Rezensenten Gänsehautgefühl mit eingepflanztem Erinnerungswert, der sich tief im Innersten verankerte. Dieses Gefühl setzt sich fort bei jedem einzelnen Titel. Es lohnt sich explizit jeden einzelnen Song sinnlich, mehrfach, und am besten mit Kopfhörer zu lauschen. Was den Hörer erwartet, ist eine Reise in die Vergangenheit großartiger Pop- Jazz-, und Rock-Songs. Diese machen unglaublichen Spaß in der Lea -W.- Frey-Version und der sinnlichen, in Gefühlsmark einsickernden Stimme der jungen Sängerin gehört und gelebt zu werden. Es ist ein Album das Phantasie anregt und Gefühle zum Taumeln bringt. (…)” (”Album der Woche” & “Expertentipp” Willi Schewski, Musik Report, 3/11)
” … bei Lea W. Frey ist die Bandbreite groß. We Can’t Rewind ist bis auf zwei kleine Interludes ein 100- prozentiges Coveralbum, aber es wirkt gar nicht so. Wohl weil Sängerin Lea W. Frey, Gitarrist Peter Meyer und sein Bruder Bernhard am Bass die hierzu hörenden Songs von David Bowie, The Buggles, Kate Bush oder John Lennon doch ziemlich entkernt und neu zusammengesetzt haben. Auch Joy Divisons “lsoIation” klingt mit der aus dem Hintergrund gehauchten Gesangsstimme und den vielen kleinen Soundspielereien der Meyer-Brüder wie ein musikalischer Abenteuertrip. Der schleppend und lasziv vorgetragene Jazzstandard “Like Someone In Love” wird von Geräuschen durchzogen und “Autumn Leaves” durch dröhnende Sounds von einer geheimnisvollen Aura umgeben. Weniger ist hier mehr. Atmosphärisches kreiert magisch Neues.” (Jazzthetik, Christoph Giese, 5/2011)
“(…)Musik kann so anmutig klingen. Da ist es sicherlich nur beiläufig erwähnenswert, dass die große Kunst nicht vor dem „covern“ kapitulieren muss. Vielmehr entwickelt sich seit einiger Zeit, mehr und mehr ein berauschendes Spiel mit bekanntem Liedgut, verwebt und verwurschtelt mit eigenen Attitüden und angereichert mit frischen modernen Assoziationen. Eine Künstlerin, die mit ihrem Debüt gerade auf sich aufmerksam macht, und genau in dieses Bild hineinfährt, ist die Sängerin Lea W. Frey – eine expressive Frohnatur aus Berlin. Mit „We Can´t Rewind“ lauschen wir innovativ und phantasievoll in die Vergangenheit. Toll! (…) Ein kammermusikalisches Erlebnisszenario der Klänge und Töne. Viel Raum für intimes Gespiele, Lust, Sehnsucht und Neigung.”(Rainer Molz, Monster and Critics, **** 1/2, 3/11)
“Lea W. Frey macht es einem nicht einfach. Man muss ihr Album mögen. Wer sonst versammelt Songs von so unterschiedlichen Gruppen / Künstlern wie Smashing Pumpkins, Kate Bush, Joy Division, Chet Baker, David Bowie, John Lennon oder The Buggles? Wer sonst wählt dafür ein Soundgewand, das am ehesten mit Björks Vespertine vergleichbar ist und doch ganz anders klingt? Ja, We Can’t Rewind lebt von Coverversionen – lediglich zwei Stücke (und ein Hidden Track) stammen aus der Feder der Brüder Meyer – doch gelingt es Frey, sie völlig zu vereinnahmen. Running Up That Hill demonstriert perfekt, was sie da macht: Jeder, der sich halbwegs mit Kate Bush auskennt, kennt auch diesen Song und dennoch entdeckt man ihn hier erneut. Es scheint, als wäre er eigens für die Sängerin geschrieben worden. Video Killed The Radio Star von The Buggles teils das Schicksal und man vergisst schnell, warum man diesen Song im Original eigentlich nicht mag. Die persönliche Offenbarung hingegen findet man in dem ohnehin sehr schönen Oh My Love, aber diese Erfahrung sollte jeder selbst machen. We Can’t Rewind und die Künstlerin Lea W. Frey gehören zu den Alben/Künstlern, die man sich merken sollte. Pflichtprogramm für Jazz- und Popmusikfans.” (”Tonträger der Woche” / Die Kopfhörer, April 2011)
“Weit entfernt von gängigen Pop-Erzeugnissen, bietet „We Can’t Rewind” substanzreiche Nährstoffkost für das alternativ schlagende Herz. “( Klaus Halama, Sound and Image)
“Ein Album – fast – ausschließlich mit Coverversionen aus der Rock- und Popgeschichte als CD der Woche, dazu noch mit solch abgespielten Songs wie „Video Killed The Radio Star“, – das muss schon ein besonderes sein. Und das ist „We Can’t Rewind“ allemal. Schon mit dem Opener „Disarm“ (Smashing Pumpkins) schleicht sich der Gesang von Lea W. Frey in die Gehörgänge und lässt sich von dort nicht mehr so schnell vertreiben, aber wozu auch! Die Berliner Sängerin, die schon 2009 mit dem Electronic-Duo „Nachtlüx“ und dem Album „Nach Norden“ eine breitere Öffentlichkeit auf sich aufmerksam gemacht hat, gelingt mit ihrem Solo-Album so etwas wie die Quadratur des Kreises – die Reduktion der Originalsongs auf das Wesentliche, sich diese mit ihrer Interpretation gewissermaßen „einzuverleiben“ und als neuen Song entstehen zu lassen. Ein exzellentes Beispiel dafür ist „Running Up That Hill“, das hier noch sphärischer klingt und ohne den mitunter enervierenden Gesang von Kate Bush in der Version von Lea W. Frey erst seine ganze Schönheit erkennen lässt, nicht zuletzt auch durch die „Arbeit“ der beiden Brüder Bernhard (Bass) und Peter Meyer (Gitarre), die auch die beiden einzigen eigenen Songs komponiert haben… “We Can’t Rewind“ ist ein Album, das vom ersten Ton an gefangen nimmt, fast schon Suchtpotential entwickelt und zu den herausragenden Neuerscheinungen des noch jungen Pop/Jazz/Electronic/Rock/Klassik-Jahres gezählt werden muss.” (”CD der Woche”, Radio 104,4 Okerwelle)
“Die Coverscheibe ist herrlicher Ausflug in die Höhen und Tiefen adoleszenter Zeiten. (…) versetzt, eigenwillig, jedoch sehr klar und niemals wehmütig.” (5/5 Punkten, Stadtmagazin Magdeburg, April 2011)
“German Indie Darlings” - the Duo responsible for one of the most original new sounds coming out of Berlin this year. (…) Leas haunted, Passion-laded voice has earned her comparisons to the likes of Björk and Tori Amos, raw, powerful and driven by emotion.(…)” (The Dinner Jacket, Kanada ´09)
“Die deutsche Sprache in gelungener Form und Vollendung mit elektronischer Musik zu vernetzen, ist eine Kunst, die nicht viele hierzulande beherrschen.(…)Lea W. Freys Kreativität schlägt sich in den Songtexten nieder und in ihrer wundersamen Fähigkeit, Stimmungen und Gefühle in betörenden Gesang umzusetzen, der zwischen Schwermut, Kindlichkeit und irrealer Traumwelt barrierefrei schwebt. „Nach Norden” ist ein behutsamer Umgang mit den Elementen der Weite, in denen man sich aber dennoch nicht verlassen, sondern eher geborgen fühlen kann. Utopien, Tagträume, Zwiespälte – elegisch und malerisch umgesetzt, ein sehr entspanntes und entkrampftes Album, das den Spagat zwischen Pop und Anspruch mühelos schafft.” (Klaus Halama - Sound and Image)
“Soundarkaden, unter denen der blanke Meeresboden dunkel in der Abendsonne glitzert. Utopia. Romantisch.Blättersäume, Nirgendwos, Wolken, die sich verschieben. “Wohin zieht es uns?” Eichendorff, die Knef und Caspar David Friedrich lassen grüßen. Und zwar schön.” (Rolf Jäger - Jazzthetik, Juli/August 2009)
“Melancholischer, sinnierender, Verstand benutzender Pop aus Berlin. Will heißen: kein Einheitsmischmasch aus der Konserve, vielmehr ein klangbetonter, kunstvoller, stimmungsreicher, farbenfroher Klangteppich. Es lebt, die Musik geistert, verliert sich im Allerlei des Alltags. Ein Freiflug durch die Nacht. (…)Post-Triphop vermischt sich mit Jazz- und Ethnoklangfarben – schwermütig, nachdenklich, avantgardistisch, versunken, ohne an Lebenskraft zu verlieren, erwecken Nachtlüx Träume zum Leben.” (Rainer Molz - Monsters and Critics)
“Selten klang deutschsprachiger Gesang so poetisch, so lyrisch, so nachdenklich und doch so nahezu “nordisch kühl”,gelegentlich auch lediglich gehaucht oder geflüstert wie der von Lea W. Frey.” (Carina Prange - Jazzdimensions)
“(…) Gemeinsam erzeugten sie eine melancholisch-aufgewühlte Grundstimmung, über der die warme, helle Stimme der Sängerin Lea W. Frey wie eine Möwe über dem Wasser segelte. Dieser interessante Kontrast zwischen Hell und Dunkel, der bereits im Namen Nachtlüx präsent ist, prägte den gesamten Abend. Zwar fielen einige dynamischere Stücke aus dem Programm heraus, verströmten kraftvolle Energie und waren von treibenden Beats beherrscht, der größere Teil der Kompositionen schwelgte jedoch mit getragenem Tempo in morbiden Sehnsuchtsszenarien. Nachtlüx boten ein sehr schönes, kleines Konzert, das wie ein Streifzug durch einen verlassenen, windigen Vergnügungspark anmutete, in dem sich ein kaputtes Karussell von Geisterhand dreht, verblichene Schriftzüge zu einstigen Attraktionen laden und gespenstische Puppen aus toten Augen starren: In den Kompositionen tat sich eine unbestimmte, phantastische Traumwelt auf, an deren Eingang die Stimme von Lea W. Frey einladend und verlockend winkte. Hoffentlich lassen sich in Zukunft noch so manche Zuhörer hineinziehen. ” (Juliane Schiemenz, Dresdener neueste Nachrichten ´09)
“…a circus elevated in the middle of a swamp…noises bubble up and wrap around the stage, but protected on the platform is the clear voice of the ringleader, making the animals dance…” Dylan Waller
“Sehnsucht - ein Gefühl, das jeder kennt - zieht sich wie ein roter Faden durch das Debüt des Duos Nachtlüx. Sehnsucht nach dem, was hinter dem Horizont liegt, Sehnsucht nach Geborgenheit, Sehnsucht nach innerem Frieden. Der symbolische Albumtitel “Nach Norden” untermauert diesen Wunsch, allem zu entfliehen, der sich in den melancholischen Songtexten manifestiert. So heißt es: “Der Kopf bleibt hier, ich nehm nichts mit, die Vögel ziehn nach Norden”. Nachtlüx, das sind in erster Linie die Sängerin Lea W. Frey und Soundtüftler Venezian, ergänzt von einer dreiköpfigen Band, die das Projekt live und im Studio begleitet. Gesang - mal gehaucht, mal mit warmer Stimme vorgetragen - umschmeichelt einen Klangteppich, der aus Synthesizer-Klängen, vielstimmigen Chören, verschiedensten Samples und mannigfaltigen Instrumenten gewebt wird. Und über allem schwebt Sehnsucht und Schwermütigkeit. (Melodie und Rhythmus, April ´09 / skr)
“Sicher ist nach diesem Konzert: Die fünf Musiker von Nachtlüx können es. Musik machen nämlich. Allen voran die absolut bemerkenswerte Sängerin Lea W. Frey. Die hat Stimme, kann röhren und flüstern und bedeutsam Geschichten erzählen. (…) Wie geschickt da Technik für die Musik genutzt wird, ist ganz bemerkenswert und sicher auch sehr zeitgemäß. Da hat sich, was das Verständnis von Musik machen angeht, ganz entscheidendes geändert (…)” (Albert Hefele, Südwest-Presse ´09)
“Eine geballte Macht instrumentaler Kompetenz, welche man auf der aktuellen Platte »Nach Norden« hörenswert bewundern kann. Einfühlsame Soundlandschaften bieten ein schwermütig-schönes Klangforum für den tragenden Gesang der Frontfrau Lea. Dieser macht auch den prägnantesten Unterschied zum Vergleich mit der englischen Trip Hop-Größe Portishead aus. Wie der Name und CD-Titel vermuten lassen, zelebrieren Nachtlüx ihre textlichen Gedankenspiele auf Deutsch. Das macht die Musik, neben der vorzüglichen Instrumentierung, zur Klangfalle für all jene, die sich nicht nur von englischer Prosa verführen lassen wollen. “ (030-Berlin-Magazin, 2009)
“Das nach Regentropfen klingende Instrument findet seine ideale Partnerin in Lea W. Frey, deren sehnsuchtsvoll verspielter Gesang von der Heimatlosigkeit einer ziellosen, in sich zerrütteten Generation kündet. (…) Nachtlüx´ Musik ist nonkonform, experimentell und freigeistig. Daher lässt sich “Nach Norden” in keine der gängien Stilkategorien einpferchen. Das spricht für Nachtlüx, denn welche Band kann schon von sich behaupten, einzigartig zu klingen? Nachtlüx dürfen das.” (Zillo Musikmagazin 6/09, Michael Schäfer)
“Elektronische Musik kann auch anders: Nachtlüx, das sind Sängerin Lea W. Frey und Soundtüftler Venezian. Sie strahlen mit ihrer Musik eine dunkle Ruhe aus, die fasziniert.” (Folker, Martin Steiner 3/09)
“Es gelingt ihr die deutschen Texte, die sich oft mit Ängsten, Seelenzuständen und Nöten der menschlichen Existenz in sehr poetischer Weise auseinandersetzen, perfekt umzusetzen. Neben melodiösen Parts gibt es immer wieder einmal Stellen, in denen die Stimme mehr als Klanginstrument verwendet wird oder sich in intensiven Ausbrüchen und Schreien bricht. Dies wird aber stets songdienlich eingesetzt und immer im Einklang mit den Texten und Grundstimmungen der Musik umgesetzt. Auf die Musik von Nachtlüx muss man sich einlassen und sich viel Zeit nehmen, um sie auf sich wirken zu lassen. Man wird mit einem Klang- und Seelenerlebnis aller erster Güte belohnt.” (Ingo Andruschkewitsch, Musik an sich ´09)